"Der umstrittene Geflügelschlachthof in Wietze (Landkreis Celle) hat am Montag seinen Betrieb aufgenommen."
Quelle: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/wietze157.html
"Der umstrittene Geflügelschlachthof in Wietze (Landkreis Celle) hat am Montag seinen Betrieb aufgenommen."
In einem öffentlichen Vortrag setzt sich Dr. Rainer Hagencord vom Institut für Theologische Zoologie in Münster vor dem Hintergrund der Massentierhaltung für eine neue Sicht der Menschen auf die Tiere ein: Tiere seien mehr als nur ein Ding, sie hätten ihren eigenen Wert.
Mindestens vier Hähnchenmastanlagen sind derzeit im Kreisgebiet geplant: bei Solschen, Peine-Wendesse und Mehrum Anlagen für knapp 40 000 Tiere, bei Alvesse (Gemeinde Vechelde) für 84 800 Tiere (wir berichteten). Bislang hat sich die Kirche im Landkreis Peine – zumindest offiziell – noch nicht zu diesen höchst umstrittenen Anlagen geäußert, in denen in den Augen der Gegner Tierquälerei praktiziert werde.
Tiere sind nach Überzeugung von Walter Faerber, evangelischer Pastor in Groß Ilsede, "mehr als Kuscheltiere und Steaks". Der Geistliche beschreibt das Dilemma: "Dass die Milch von der Kuh kommt, dass das Fleisch im Laden auch mal gelebt hat – das wissen wir zwar im Prinzip, aber wir sehen und erleben es kaum noch."
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2162/artid/12686795
Original-Ton Landwirt Malte Eickhoff (22) Besitzer des Geflügelmastbetriebes:
"Man konnte gar nichts machen, man stand da wie angewurzelt und - ich meine, das ist jetzt immer noch so - mir fehlen jetzt noch immer die Worte - man kann das immer noch nicht begreifen, was Menschen überhaupt da anrichten können und auch machen so - dass auch Menschen so weit gehen."
Original-Ton Ortsbürgermeisterin Annegret Schuur:
"Ganz viele aus der Bevölkerung sagen, wir gehen sehr gerne zu Eickhoff in den Hofladen weil wir auch wissen, die gehen vernünftig mit der Natur um, die gehen vernünftig mit den Tieren um und da haben wir Vertrauen zu - und das gerade solch eine Familie so ein Schicksal erleiden muss finde ich ausgesprochen - ja, mir fehlen fast die Worte."
Hallo Leute,.
falls ihr davon noch nicht gehört habt: in Wietze, Landkreis Celle sind 450 Mastanlagen und ein Schlachthof geplant, in dem über 15.000 Tiere pro Stunde (!) geschlachtet werden sollen. Ich bin ja schon einiges gewohnt, aber die Zahlen für diesen „größten Schlachthof Europas“ haben selbst mich noch geschockt. Auf Frontal21 kam heute Abend auch ein erschreckender Beitrag darüber.
Ich hab in den letzten Wochen einige Male persönlich mit dem Leiter der Bürgerinitiative vor Ort gesprochen. Der meinte, wenn wir jetzt beim Bürgermeister und Landrat noch etwas Druck machen, können wir das Bauvorhaben vielleicht noch stoppen.
Wir haben heute beim VEBU dazu eine Mailaktion eingerichtet (ging auch gerade über den Newsletter), würde mich freuen, wenn du daran kurz teilnehmen könntest. Irgendwo muss ja mal Schluss sein:
Petition: www.vebu.de/aktuelles/petitionen/465-aktionen-und-petitionen/?pet_id=582
Liebe Grüße
Sebastian
P.S.: Den Link bitte auch an Freunde und Bekannte weiterleiten
"Wir rechnen damit, dass die Grundstücke im Laufe des Juli verkauft werden", sagte Wietzes Bauamtsleiter Wolfgang Lehrich. Nach derzeitigem Stand könnte ebenfalls noch im Juli das Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg Rothkötter die Baugenehmigung für den Geflügelschlachthof erteilen, so dass die Arbeiten im August beginnen könnten. Mitte bis Ende August will die Gemeinde nach Lehrichs Worten mit dem Bau eines Kreisels auf der Bundesstraße 214 und zwei Zufahrtsstraßen beginnen. Unterdessen hat die Bürgerinitiative für den Erhalt des Aller-Leine-Tals bekräftigt, den Beschluss des Verwaltungsausschusses gegen den Bürgerentscheid juristisch anzufechten. "Wir sind sehr sicher, dass wir recht haben", sagte Norbert Juretzko, Vorsitzender der Bürgerinitiative. „Das läuft darauf hinaus, dass wir vor das Verwaltungsgericht Lüneburg gehen“, so Juretzko.Seit dem 24.5.2010 "campen" Tierrechts- und UmweltaktivistInnen aus dem ganzen Bundesgebiet auf dem geplanten Bauplatz des Schlachthofs bei Wietze. Mit dieser Aktion wollen sie das öffentliche Interesse steigern und die Baupläne auf gewaltfreie Art verhindern.
Quelle: http://www.cellesche-zeitung.de/website.php/website/story/122128